FDP Kreisverband Vechta

FDP Ortsverband Visbek wählt neuen Vorstand

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des FDP-Ortsverbandes Visbek in der vergangenen Woche standen die Vorstandswahlen. Als 1. Vorsitzender wurde dabei Bernhard Schmidt in seinem Amt bestätigt. Zur Stellvertreterin wurde erstmals Anja Muhle in das Gremium gewählt. Die 29-jährige Visbekerin arbeitet für ein regionales Online-Stellenportal und ist mit digitalen Medien, Digitalisierung und dem lokalen Arbeitsmarkt bestens vertraut.

Muhle ist seit den vergangenen Bundestagswahlen Mitglied der Partei: "Wichtig ist mir, eine Vielfalt an Meinungen und konstruktiven Perspektiven in den Kommunen und örtlichen Parlamenten zu sichern. Und dafür fühle ich mich gerade als Visbekerin in der FDP gut aufgehoben". Das neugewählte Vorstandsmitglied sieht es als eine große Herausforderung an, mehr Visbeker Bürger als Mitglieder für den FDP-Ortsverband zu gewinnen. „Wir erleben im Moment bundesweit, dass sich die Parteienlandschaft verändert. Da ist es um so wichtiger, dass es durch die FDP ein Angebot für die Mitte, als Partei der wirtschaftlichen Vernunft und Verfechter der sozialen Marktwirtschaft gibt.“ Muhle ist sich sicher, dass gerade in einer wirtschaftlich so starken Region wie im Oldenburger Münsterland mehr Bürger von den Vorstellungen der Liberalen überzeugt werden können.

Eine spätere Kandidatur für den Gemeinderat schließt Muhle nicht aus. "Wir planen bereits die ersten Veranstaltungen für 2019", so Anja Muhle weiter.

Als neuer Schatzmeister ist Jörg Kasten gewählt, der dieses Amt von Rainer Scholz übernimmt. Für Rainer Scholz, der diese Position über 15 Jahre ausgeübt hat und nicht erneut kandidierte, gab es zum Abschied ein Präsent für seine langjährige Tätigkeit. Den Vorstand komplettieren die beiden Beisitzer Christel Kellermann und Reinhold Batke. Zu Kassenprüfern wählte die Versammlung Sylvia Schmidt und Werner Wübbolt. Christel Kellermann und Bernhard Schmidt berichteten als Ratsmitglieder über die aktuellen kommunalpolitischen Themen. „Wir werden auch in Zukunft konstruktiv aber durchaus kritisch unsere Oppositionsrolle im Rat wahrnehmen“, so der Fraktionsvorsitzende Bernhard Schmidt. „Wahr ist aber auch, dass eine große Anzahl der Entscheidungen im Rat einstimmig getroffen wird,“ ergänzt Ratskollegin Christel Kellermann.